Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-08
Unterstützung durch Bundeswehr verlängert Zweiter Hilfeleistungsantrag des Kreises wurde bewilligt. Zehn Soldatinnen und Soldaten des Streitkräfteamtes Bonn helfen nun bis zum 16. Oktober 2020 bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung aus.
Oberbergischer Kreis. Seit dem 15.09.2020 unterstützen zehn Soldatinnen und Soldaten des Streitkräfteamtes Bonn das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung. Ziel der aufwendigen Umgebungsuntersuchungen ist, alle relevanten Kontaktpersonen von laborbestätigten SARS-CoV-2-Fällen zu ermitteln und über die erforderlichen Maßnahmen zu informieren. „Das schnelle und erfolgreiche Aufdecken von Infektionsketten ist der Schlüssel, um weitere Infektionen verhindern zu können. Die Nachverfolgung hat deshalb weiterhin oberste Priorität", sagt Kreisdirektor Klaus Grootens.
Zahlreiche Mitarbeitende aus anderen Bereichen der Kreisverwaltung unterstützen das Gesundheitsamt bei dieser Aufgabe. „Mit den Kräften der Bundeswehr wurde Mitte September noch mal eine Schippe draufgelegt, um frühzeitig einem weiteren Anstieg der Infektionszahlen zu begegnen und täglich tausende Anrufe abzuarbeiten“, erklärt Kreisdirektor Klaus Grootens. Wie gut das geklappt hat, weiß Kaija Elvermann, Leitung des Gesundheitsamts: „Die Zusammenarbeit ist sehr gut. Die Soldatinnen und Soldaten sind von uns eingearbeitet worden und leisten einen wertvollen Beitrag zu Bekämpfung des Infektionsgeschehens.“ Auch General Gersdorf, Kommandeur Landeskommando NRW, der die Soldatinnen und Soldaten heute im Rahmen seiner Dienstaufsicht im Kreishaus besuchte, bestätigt das: „Bundeswehr und Kreisverwaltung arbeiten sehr gut zusammen.“