Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2021-02-01
Förderung der Elektromobilität im Oberbergischen Kreis Konzept zum Aufbau einer bedarfsorientierten Ladeinfrastruktur im Oberbergischen Kreis vorgestellt
Oberbergischer Kreis. Elektromobilität ist eines der beherrschenden Themen einer nachhaltigen Verkehrswende. Zahlreiche Anreize sollen den Umstieg der Bürgerinnen und Bürger auf Elektrofahrzeuge fördern. Dazu bedarf es gleichzeitig eines deutlichen Ausbaus der Ladeinfrastruktur. In Deutschland sollen bis 2030 insgesamt eine Million Ladepunkte zur Verfügung stehen – sowohl im öffentlichen Raum als auch an Kundenparkplätzen. Das Bundeskabinett hat dafür im November 2019 einen "Masterplan Ladesäuleninfrastruktur" beschlossen.
„Als Oberbergischer Kreis gehen wir hierbei bereits aktiv voran und haben im vergangenen Jahr ein Konzept zum Aufbau einer bedarfsorientierten Ladeinfrastruktur für das gesamte Kreisgebiet erstellen lassen. Damit verfügen wir nun über eine hervorragende Grundlage, damit unsere vielfältigen Akteure das Ladesäulennetz strategisch klug ausbauen können“, erklärt Landrat Jochen Hagt.
Das nun erhaltene Konzept sei vor allem als Unterstützung aller Kommunen und der regionalen Energieversorger gedacht und biete eine gute Planungsgrundlage für zukünftige Investitionsentscheidungen. Landrat Hagt lobt dabei die Initiative der AggerEnergie und der Stadt Gummersbach, die bereits im Jahr 2019 wichtige Vorarbeit in diese Richtung unternommen haben. "Als Impulsgeber haben Sie dem Oberbergischen Kreis damals die Möglichkeit gegeben, das Ladeinfrastrukturkonzept auf alle kreisangehörigen Kommunen auszudehnen."