Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2022-04-01
Kreis bereitet sich auf Impfung Geflüchteter vor Bestehende Strukturen der Koordinierenden Covid-Impfeinheit sollen genutzt werden.
Oberbergischer Kreis. In der Ukraine wurden vorrangig Corona-Schutzimpfungen mit dem russischen und den chinesischen Impfstoffen angeboten. Diese Impfstoffe sind in der EU nicht zugelassen. Personen, die mit Sputnik, Sinopharm oder Sinovac geimpft wurden, gelten in der EU als ungeimpft. Grundsätzlich können sich geflüchtete Personen aus der Ukraine in den Impfmobilen und Impfstellen des Oberbergischen Kreises gegen COVID-19 impfen lassen (www.obk.de/impfen). Der Oberbergische Kreis bereitet jedoch auch spezielle Impf- und Untersuchungsangebote für Geflüchtete vor. Dabei steht neben der freiwilligen Corona-Schutzimpfung vor allem der sonstige Impfschutz vor Infektionskrankheiten im Mittelpunkt.
Das Land Nordrhein-Westfalen eröffnet den Koordinierenden Covid-Impfeinheiten (KoCi) der Kreise und kreisfreien Städte die Möglichkeit, in ihren bestehenden Strukturen neben Corona-Schutzimpfungen auch weitere Angebote für Geflüchtete zu machen. Die notwendigen Rahmenbedingungen müssen durch das Land noch festgelegt werden. „Unser Ziel ist es, die Voraussetzungen in den Impfstellen zu schaffen. So können die Kommunen und die niedergelassene Ärzteschaft unterstützt werden“, kündigt Ralf Schmallenbach an.
Priorität werden zunächst Angebote für Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter haben, da viele ukrainische Kinder bereits Schulen im Oberbergischen Kreis besuchen.