Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2022-05-13
Gemeinsame Zukunftsvereinbarung für den Wald Vertretungen von Waldwirtschaft, Naturschutz, Jagd und Fachinstitutionen verständigen sich auf gemeinsame Leitsätze zur Wiederbewaldung im Oberbergischen Kreis.
Oberbergischer Kreis. Wer durch die oberbergischen Wälder geht, erkennt schnell, wie schlecht es dem Wald aktuell geht. Die extreme Trockenheit der vergangenen Jahre, in der Folge Borkenkäferbefall und auch Unwetter setzen ihm stark zu. Dass etwas getan werden muss, um die Zukunft des Waldes in bessere Bahnen zu lenken, ist klar. In diesem Zusammenhang stellen sich allerdings eine ganze Reihe Fragen, auf die Forstwirtschaft, Naturschutz und Jagd durchaus unterschiedlich antworten: Wie werden die Wälder künftig aussehen? Welche Baumarten werden dort wachsen? Was müssen wir dafür konkret tun? Wie verändert sich die Waldwirtschaft?
Die Interessenverbände im Oberbergischen Kreis eint die Erkenntnis, dass sich die großen Herausforderungen des Klimawandels in Zukunft nur gemeinsam lösen lassen. Daher gründete sich unter Federführung des Oberbergischen Kreises der Arbeitskreis „Waldwirtschaft, Naturschutz und Jagd im Oberbergischen Kreis“. In den ersten Sitzungsrunden tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter aus der Forstwirtschaft, dem Naturschutz, der Jagd und von Fachinstitutionen intensiv über die vielfältigen Fragestellungen zur Wiederbewaldung der Schadflächen aus den vergangenen Jahren aus. Einzelne Punkte, wie z. B. die Auswahl der künftig eingesetzten Baumarten, wurden im Vorfeld kontrovers diskutiert. Schlussendlich konnte jedoch eine gemeinsame, freiwillige Vereinbarung erzielt werden, die von allen Beteiligten mitgetragen wird, die „Oberbergische Vereinbarung Wiederbewaldung, Naturschutz und Jagd“.