Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2023-01-28
Stäbe von Kreis und Kommunen probten Kommunikationswege Bei einer Alarmierungs- und Kommunikationsübung überprüften der Oberbergische Kreis und die kreisangehörigen Kommunen ihre Abstimmungswege im Falle eines längerfristigen und großflächigen...
Oberbergischer Kreis. Auf Initiative der Kreisverwaltung führten der Krisenstab des Oberbergischen Kreises und die Stäbe für außergewöhnliche Einsätze (SAE) in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden heute eine Alarmierungs- und Kommunikationsübung durch. Übungsszenario war ein längerfristiger und großflächiger Stromausfall. „Bei einem sogenannten Blackout fallen Fest- und Handynetze aus. Der Analogfunk und Satellitentelefone stellen dann eine Alternative dar. Die Stäbe erprobten diese alternativen Kommunikationswege“, berichtet Landrat Jochen Hagt.
Der Testlauf begann mit einer Alarmierung der Stäbe über die Feuer- und Rettungsleitstelle des Oberbergischen Kreises. Der Krisenstab versammelte sich im Notfallzentrum des Oberbergischen Kreises in Marienheide-Kotthausen. Parallel dazu kamen in den Kommunen die Verantwortlichen der SAE zusammen.
Neben dem direkten Austausch zwischen den Stäben via Satellitentelefon und Analogfunk wurde auch die Anbindung der Notfall-Infopunkte in den Kommunen unter die Lupe genommen. Im Rahmen der heutigen Übung wurden mehr als die Hälfte der Notfall-Infopunkte besetzt. Sie dienen den Bürgerinnen und Bürger als Anlaufstelle, um bei Ausfall der gewohnten Kommunikationsmittel einen Notruf absetzen zu können und Informationen zu erhalten. Die Städte und Gemeinden greifen hierfür auf Satellitentelefone und/oder Analogfunk zurück. Auf dieses Vorgehen verständigte sich Landrat Jochen Hagt Ende des vergangenen Jahres mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern.