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Pressemitteilung

Veröffentlichungsdatum: 2023-06-19

Sozialführerscheine: Kreis zeichnet ehrenamtlich engagierte Jugendliche in Radevormwald aus Schülerinnen und Schüler im Kontakt zu älteren Menschen und Kindern

Oberbergischer Kreis. 13 Schülerinnen und Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums und der Sekundarschule Radevormwald haben ihre Sozialführerscheine erhalten. Der stellvertretende Landrat Prof. Dr. Friedrich Wilke und Bürgermeister Johannes Mans zeichneten die Jugendlichen aus.  Sie erhielten die Zertifikate für ihre erfolgreiche Teilnahme am Projekt der Ehrenamtsinitiative Weitblick des Oberbergischen Kreises

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich zuvor, über einen Zeitraum von vier Wochen, in Kindertagesstätten und Senioreneinrichtungen freiwillig engagiert.

Sie erhielten Einblicke in soziale Berufsfelder, wie beispielsweise bei der Betreuung von Kindern und  Seniorinnen und Senioren. Die Jugendlichen lernten Aspekte der sozial-pflegerischen Arbeit kennen. Sie erlebten, was ehrenamtlicher Einsatz bewirken kann und leisteten damit einen wertvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung.

„Ich verbinde damit auch die Hoffnung, dass Menschen, die in frühen Jahren engagiert waren, dies auch im späteren Leben wieder sind. Wir werden auf Grund der demografischen Entwicklung – zukünftig wenig junge Leute, aber immer mehr ältere Menschen - stärker darauf angewiesen sein, dass Sie soziale Verantwortung übernehmen. Genau an dieser Stelle wird es einen gesellschaftlichen Werte-Wandel geben“, ist Prof. Dr. Friedrich Wilke überzeugt. Auch Bürgermeister Johannes Mans lobte den Einsatz der Schülerinnen und Schüler, die durch das Projekt der Ehrenamtsinitiative Weitblick den Mehrwert im Umgang mit älteren Menschen kennengelernt hätten. Was früher in Großfamilien eher der Normalfall gewesen ist, würde jetzt durch das Ehrenamtsprojekt vermittelt.   

Vier der Absolventinnen und Absolventen in Radevormwald streben jetzt eine Ausbildung in der Einrichtung an, in der sie ehrenamtlichen engagiert waren. 

Auch die Mitarbeitenden der Einsatzstellen bedankten sich einmal mehr bei allen Jugendlichen.

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