Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2025-09-02
Demokratie vor Ort – Politik in einfacher Sprache erklärt Gemeinsame Kurse der VHS Oberberg und des Projektes Wiehl ENTHINDERT
„Wir reden über Politik in einfachen, verständlichen Worten.“ Das ist der Anspruch in den Angeboten der VHS Oberberg und Wiehl ENTHINDERT. Entstanden ist: „Demokratie vor Ort- Ein Kurs zur Kommunal∙wahl in einfacher Sprache“. An drei Terminen haben sich 13 Interessierte getroffen, um mehr über die Kommunalwahl zu erfahren und über kommunale Themen zu sprechen. Am Workshop nahmen Teilnehmende im Alter von 25 bis 75 Jahren aus Wiehl, Nümbrecht und Gummersbach teil. Geleitet und durchgeführt wurde der Workshop von der VHS-Dozentin Josefine Zwinge. Sie wurde bei der Kursgestaltung und der Gestaltung der Veranstaltung in Leichter Sprache unterstützt durch Maria Lamsfuß vom Projekt Wiehl ENTHINDERT. Außerdem waren vier Mitarbeitende der „HBW Heimat. Begleitung. Wohnen. GmbH“ dabei, um den Teilnehmenden eine selbständige Teilnahme zu ermöglichen.
Das Interesse der Kursteilnehmenden war groß. Sie brachten eine ganze Reihe eigener Fragen mit in den Workshop ein, die gemeinsam bearbeitet wurden, etwa: „Was ist Kommunalpolitik?“ oder „Was können Menschen mit Handicap in der Politik machen?“ Darüber hinaus beschäftigten sich die Teilnehmenden mit verschiedenen Ebenen der Politik, um dann zu klären: Worum geht es eigentlich bei der Kommunalpolitik? Wie funktioniert sie? Wie kümmert sich die Stadt Wiehl um Geflüchtete? Was wird für Barrierefreiheit getan?
Der Workshop endete mit einem Besuch einer Ratssitzung in Wiehl. Die Gruppe wurde freundlich vom Bürgermeister Ulrich Stücker und den Ratsmitgliedern der Stadt empfangen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit genutzt, ihre eigenen, im Workshop vorbereiteten Fragen beim Tagesordnungspunkt „Einwohnerfragestunde“ an die Kommunalpolitikerinnen und -politiker zu richten. Bürgermeister und Stadtverwaltung nahmen sich Zeit für Antworten und Rückfragen. Nach der Ratssitzung zogen die Teilnehmenden ein gemeinsames Fazit: „Wir wollen uns weiter mit Politik beschäftigen.“