Auf Selbstfürsorge und Vorsorgemaßnahmen des Einzelnen zielte auch der Markt der Möglichkeiten ab. Hier konnte sich das interessierte Publikum über praxisnahe Maßnahmen informieren.
Im fach-öffentlichen Teil tauschten sich Experten zu konkreten Handlungsmaßnahmen auf Landes-, Regional- und Kommunalebene aus. Prof. Dr. Anke Schmidt, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern Landau (RPTU) stellte beispielsweise das Projekt „LAND(WIRT)SCHAFTsWANDEL“ vor. Es erforscht, wie sich landwirtschaftliche Betriebe im Oberbergischen Kreis unter den veränderten Bedingungen des Klimawandels nachhaltig entwickeln können. Pauline Rothstein, Wirtschaftsförderung des Oberbergischen Kreises, zeigte auf, wie der Kreis die obergischen Unternehmen dabei unterstützen kann, klimaresilient zu werden. So sollen unter anderem kostenfreie Beratungsprozesse angeboten werden, in denen konkrete, auf das jeweilige Unternehmen bezogene Klimawandelanpassungsmaßnahmen entwickelt werden. Wie Anpassungen an den Klimawandel in einer Kommune erfolgen können, machte Sabine Nockemann-Hameran, Gemeinde Engelskirchen, deutlich. Sie ist die derzeit einige kommunale Klimaanpassungsmanagerin, die, unterstützt durch Fördermittel des Bundes, in den kommenden Jahren zahlreiche Klimaanpassungsmaßnahmen in Engelskirchen umsetzen kann.
Alle Referentinnen und Referenten haben aufgezeigt, dass bereits auf vielen Ebenen und für und mit unterschiedlichen Zielgruppen am Thema Klimawandelanpassung im Oberbergischen Kreis intensiv gearbeitet wird.
Institutionen, die an der Veranstaltung mitgewirkt haben:
- Aggerverband
- Biologische Station Oberberg und die Bergische Agentur für Kulturlandschaft
- Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW
- LEADER-Regionen „Bergisches Wasserland“ und „Oberberg: 1000 Dörfer – eine Zukunft“
- Naturgarten e.V. Regionalgruppe Bergisches Land
- Netzwerk Klimaanpassung und Unternehmen.NRW
- Oberbergische Kommunen
- Oberbergischer Kreis
- Region Köln Bonn e.V.
- Wupperverband
- Sparkassen in Oberberg
Weitere Informationen zum Klimwandelanpassungskonzept (KWAK) des Oberbergischen Kreises erhalten Interessierte auf: www.obk.de/kwak
Erläuterung des Starkregenrisikomanagements gibt es auf www.obk.de/starkregen.
Von dort ist auch eine Verlinkung auf die Starkregengefahren- und -risikokarten in RIO möglich
im Portal RIO sind die Karten über https://rio.obk.de unter der Anwendung „Starkregen“ abrufbar.