Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2026-02-09
"Lass dich nicht K.o.-tropfen" - Das Netzwerk Oberberg no - gegen Gewalt bietet Informationen und Tipps Ausgabestellen für kostenlose Getränkeschutzabdeckungen
Pressemitteilung des Netzwerk Oberberg no - gegen Gewalt
Oberbergischer Kreis. Ein fröhlicher Fastelovend ist für viele Jecken der Höhepunkt des Jahres. Durch K.o.-Tropfen und sexualisierte Gewalt kann der Karneval allerdings zum Albtraum werden.
Das Netzwerk Oberberg no - gegen Gewalt warnt vor K.o.-Tropfen und damit verbundenen sexuellen Übergriffen und gibt folgende Tipps:
Zusätzlicher Schutz durch Getränkeabdeckungen
Das Netzwerk Oberberg no - gegen Gewalt verschenkt zur Karnevalszeit Schutzdeckel für Getränke (Flaschen und Gläser) bei Veranstaltungen.
Die wiederverwendbaren Getränkeschutzabdeckungen aus hochwertigem Silikonkautschuk bieten zusätzlichen Schutz für Ihre offenen Getränke – ob zu Hause, unterwegs oder auf Veranstaltungen.
Die Schutzdeckel sind an Weiberfastnacht (Donnerstag, 12.02.2026) kostenlos und solange der Vorrat reicht, an folgenden Ausgabestelle erhältlich:
- Karnevalsveranstaltung des Oberbergischen Kreises
- Karnevalsveranstaltung der Stadt Gummersbach
- Rathaussturm der Stadt Bergneustadt
- Rathaussturm der Stadt Radevormwald
- Rathaussturm der Stadt Wipperfürth
- Suppenküche des Jugendzentrums am Busbahnhof in Wipperfürth
- Jugendzentrum in Marienheide
- Gaststätte Baumhof in Gummersbach
- Kaspers Bistro am Sportpark in Nümbrecht
Wichtiger Hinweis: Die Verwendung der Abdeckungen erhöht die Sicherheit, bieten aber keinen vollständigen Schutz. Bitte bleiben Sie aufmerksam! Keine Haftung oder Garantie bei Missbrauch oder Manipulation.
Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl:
- Bei einem Getränk unsicher? Stehen lassen und nicht trinken!
- Getränke nie unbeobachtet lassen.
- Schutzdeckel für Getränke benutzen.
- Keine Getränke von Fremden annehmen
- Am besten selbst bestellen.
- Suchen Sie Hilfe wenn Sie sich unwohl fühlen.
- Achten Sie auf Ihre Mitmenschen und helfen Sie einander!
Wichtig ist: Wer von K.o.-Tropfen betroffen ist, trägt niemals Schuld. Diese liegt immer und ausschließlich bei den Täterinnen und Tätern.