Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2026-02-27
Oberbergischer Kreis sieht positive Entwicklung des Glasfaserausbaus in den Kommunen Der Dezernent für Planung, Regionalentwicklung und Umwelt, Frank Herhaus, berichtet von einem voranschreitenden Ausbau
Frank Herhaus, der Oberbergische Kreis setzt sich seit Jahren für ein leistungsfähiges, sicheres und zukunftsorientiertes Glasfasernetz in der Region ein. Wie erfolgreich entwickelt sich der flächendeckende Ausbau?
Aktuell liegt der Ausbauzustand im Oberbergischen Kreis im bundesweiten Vergleich mit 44,33 % gut 12 % über dem Durchschnitt des Landes Nordrhein-Westfalen und 10% über dem Bundesdurchschnitt. Das belegen die Zahlen im Breitbandatlas des Bundes, Stand Mitte des Jahres 2025. Unter Berücksichtigung der überwiegend ländlichen Strukturen, steht der Kreis im Ranking noch deutlich besser da.
Warum hat sich der Kreis dafür ausgesprochen, dass Unternehmen auf eigene Kosten ein Glasfasernetz für die Kunden in der Region tätig, statt auf den staatlich geförderten Ausbau zu setzen?
Naturgemäß ist das Interesse eigenwirtschaftlich agierender Telekommunikationsunternehmen im ländlichen Bereich eher zurückhaltend. Städtische Strukturen sind aufgrund der potentiell höheren Kundendichte deutlich ökonomischer für die Unternehmen – besonders vor dem Hintergrund der Tiefbaukosten. Im Sinne der Daseinsvorsorge und Wirtschaftsförderung hat der Oberbergische Kreis seit 2022 proaktiv eigenwirtschaftlich agierende Telekommunikations-Unternehmen für den Ausbau von großflächigen Glasfasernetzen im Kreisgebiet gewinnen können.
Ein Vorteil zum staatlich geförderten Ausbau liegt darin, dass insbesondere die hiervon profitierenden Städte und Kommunen des Oberbergischen Kreises keinen Eigenanteil von i.d.R. 20% der Ausbaukosten einbringen müssen. Hierbei wären oftmals zweistellige Millionenbeträge von den Kommunen aufzubringen gewesen. Auf diese Initiative des Oberbergischen Kreises und in Zusammenarbeit mit einzelnen Kommunen und Städten errichten eigenwirtschaftlich tätige Telekommunikationsunternehmen mittlerweile Glasfasernetze mit einem Projektvolumen von über ¼ Milliarde Euro in unserem Kreisgebiet.