Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2026-08-15
Waldbrand in der Nordeifel: Oberbergische Einsatzkräfte leisten überörtliche Hilfe Einsatzkräfte der sogenannten "Bereitschaft 5" rückten gestern zu Unterstützung aus. Parallel wurden die Einsatzkräfte auch im Oberbergischen Kreis bei mehreren Brandgeschehen vor...
Oberbergischer Kreis. Wegen des Waldbrandes im Hürtgenwald (Kreis Düren) rückten gestern Abend (Freitag, 14.08.2026) auch Einsatzkräfte und Fahrzeuge aus dem Oberbergischen Kreis zur überörtlichen Hilfe aus. Die Unterstützung erfolgt im Rahmen der sogenannten „Bereitschaft 5", die sich aus Einsatzkräften und Feuerwehren aus Leverkusen, dem Oberbergischen Kreis und dem Rheinisch-Bergischen Kreis zusammensetzt.
Zunächst machten sich ca. 70 oberbergische Einsatzkräfte auf den Weg. Bereitgestellt werden zudem 15 Fahrzeuge - darunter Löschfahrzeuge, Fahrzeuge der Logistik und eine Führungskomponente mit dem „Einsatzleitwagen 2" des Oberbergischen Kreises. Die Einsatzkräfte werden seitdem schichtweise abgelöst. Da sich die Fahrzeuge sowie Einsatzkräfte aus mehreren oberbergischen Kommunen zusammensetzen ist der Brandschutz in allen oberbergischen Kommunen sichergestellt.
Hürtgenwald (Kreis Düren) liegt in der Nordeifel und ist ca. 90 Kilometer Luftlinie von Gummersbach entfernt. Die Auswirkungen des Waldbrands waren dennoch auch in den oberbergischen Kommunen durch Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag wahrnehmbar. Da gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden konnten, gab die Feuer- und Rettungsleitsstelle am Freitagnachmittag eine Warnmeldung mit Verhaltensempfehlungen über das Modulare Warnsystem (MoWaS) heraus.
Diese Meldung war unter anderem über die NINA-Warnapp abrufbar und wurde am heutigen Morgen (Samstag, 15.08.2026) zurückgenommen. Kurz nach Mittag folgte eine weitere Warnung für den Bereich Gummersbach, Lindlar, Marienheide und Wipperfürth, da dort eine Geruchsbelästigung durch eine Rauchwolke aufgrund eines Waldbrands in Altena (Märkischer Kreis) wahrnehmbar war. Die aktuelle Meldung ist noch aktiv. Es besteht keine Gesundheitsgefahr.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe freizuhalten!
Parallel zur überörtlichen Hilfe wurden die Einsatzkräfte auch im Oberbergischen Kreis bei mehreren Brandgeschehen vor große Herausforderungen gestellt. Unter anderem bekämpften sie gestern Abend in Engelskirchen-Ründeroth einen ca. 400 m² großen Waldbrand erfolgreich. Am frühen Morgen kam es heute zu einem Flächenbrand entlang der K 18 in Marienheide-Königsheide. Auch dieser wurde erfolgreich gelöscht.