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Pressemitteilung

Veröffentlichungsdatum: 2026-09-23

„GROß-ARTig zusammenwirken“: Schulen setzen ein Zeichen für Vielfalt und Demokratie Schulen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR/SmC) stellen im Kreishaus aus

Oberbergischer Kreis. „GROß-ARTig zusammenwirken“ - unter diesem Motto haben sich acht oberbergische Schulen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR/SmC) zu einer Aktion zusammengeschlossen: Mit einem Kunstprojekt setzen die Schülerinnen und Schüler ein Zeichen für ein friedliches, respektvolles und solidarisches Miteinander. Zugleich weisen sie auf die Bedeutung von Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit, Demokratieförderung, Partizipation und Gleichberechtigung im Schulalltag hin. 
Die Schulen haben sich in diesem Kunstprojekt mit der Förderung demokratischer Schulkultur als aktuellem und wichtigen Thema auseinandergesetzt. Das gemeinsame Handeln, auch über die eigenen Schulgrenzen hinaus, steht dabei im Mittelpunkt. 

„Das großARTige Kunstwerk steht für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt. Die engagierten Schülerinnen und Schüler zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie engagiert und kreativ sie sich mit diesem ausdrucksstarken Statement gegen Rassismus beschäftigt haben und was gemeinsames Engagement bewirken kann. Eben dieses Miteinander, das geprägt ist von Solidarität, Toleranz und gegenseitiger Wertschätzung, ist die Grundlage für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft“, sagt Landrat Klaus Grootens. 

Individuell gestaltete Bildelemente werden zu einem stimmigen Kunstwerk zusammengefügt

Die teilnehmenden Schulen erhielten jeweils 30 Einzelteile zum Ausdrucken auf Papier. Diese Malvorlagen in Karten-Format haben die Schülerinnen und Schülern mit Buntstiften individuell gestaltet. Anschließend wurden die insgesamt 250 Einzelteile zu einem Kunstwerk zusammengesetzt. Auf diese Weise entstand eine rund 2 x 3 Meter große Collage, in der die Vielfalt der einzelnen Beiträge in einem gemeinsamen Werk vereint wird.

„Das Kunstwerk steht damit zugleich für das Anliegen der Gemeinschaftsaktion: Unterschiedlichkeit wird nicht als Trennung verstanden, sondern als Bereicherung: Erst durch das Zusammenwirken vielfältiger Beiträge konnte das Kunstprojekt realisiert werden. Ich danke daher allen Akteuren der oberbergischen Schulen und den Organisatoren, die daran mitgewirkt haben", sagt Bildungsdezernent Stefan Heße.

Die Umsetzung des Kunstprojekts wurde begleitet von Christa Wirths (Homburgisches Gymnasium), Janika Lücker (Jakob-Moreno-Schule), Lars Schubert (Wüllenweber Gymnasium Bergneustadt) und Bastian Voigt, Regionalkoordination der SoR/SmC-Schulen des Oberbergischen Kreises.

Erfreulicherweise gelang die Umsetzung des Gemeinschaftsprojektes passend zur Interkulturellen Woche, die unter dem Motto "dafür 2.0 – jeder Intoleranz und Ausgrenzung zum Trotz!" vom 26.09. - 04.10. im Oberbergischen begangen wird. Das großformatige Bild ist im Foyer des Kreishauses ausgestellt und kann dort während der regulären Öffnungszeiten von Besucherinnen und Besuchern betrachtet werden.

An der diesjährigen Gemeinschaftsaktion haben sich Jugendliche der folgenden Schulen beteiligt: 

Für weitere Informationen steht der Regionalkoordinator des Netzwerks der Schulen ohne Rassismus, Schulen mit Courage für den Oberbergischen Kreis, Bastian Voigt gerne bereit:
E-Mail bastian.voigt@obk.de und Telefon 02261 88-1251.

Bei Rückfragen wenden sich Medienvertretende bitte an

Portraifoto von Iris Trespe
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