Fachgremien und Arbeitskreise
Eine Vielzahl von Einrichtungen, Institutionen, Vereinen und Initiativen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung der Menschen im Oberbergischen Kreis.
Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises nimmt im Zusammenspiel der lokalen Akteure eine steuernde und moderierende Funktion ein. Neben den links in der Navigation aufgeführten Arbeitskreisen in eigener Zuständigkeit, ist das Gesundheitsamt auch in folgenden Netzwerken aktiv:
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Netzwerke der Frühen Hilfen in 12 Kommunen
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Gummersbach: zusätzlich Netzwerk Kinderarmut
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Steuerungsgruppe Frühe Hilfen
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Bildungsnetzwerk: Kindliche Bildung I: Zugänge zu Eltern mit Blick auf Sprache; Fachforum und Planungsgruppe
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Kreissportbund: Wegweiser zu Sportangeboten für Kinder- und Jugendliche im OBK
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Sucht hat immer einen Geschichte: Infonachmittag zu Sucht und andere psychischen Erkrankungen – Auswirkungen auf Eltern und Kinder
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Haus Früher Hilfen: Teilhabechancen für Kinder mit einer (drohenden) Behinderung verbessern – Kooperation zwischen Frühförderstellen und Kita stärken
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Stadt Gummersbach: Keine Kind zurücklassen! Für ganz NRW (KeKiz)
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Arbeitsgruppe Übergang Kita - Schule
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PSAG Kinder und Jugendliche
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Netzwerk Oberberg – no
Arbeitskreise
Die jeweiligen Kontaktdaten finden Sie weiter unten.
Um das Thema Gesundheit sowie die Themen Feuerschutz, Katastrophenschutz und Notfallvorsorge im Oberbergischen Kreis politisch zu begleiten, hat der Kreistag den Ausschuss für Gesundheit und Notfallvorsorge gebildet. Hier finden viermal im Jahr öffentliche Sitzungen statt.
Dem Ausschuss obliegt im Bereich Gesundheit die Beratung und Vorbereitung von Entscheidungen in Angelegenheiten des öffentlichen Gesundheitswesens (Gesundheitsprävention, Gesundheitshilfen und Gesundheitsschutz). Nähere Informationen zu dem Ausschuss sowie seiner Mitglieder erhalten Sie über das Kreistagsinformationssystem des Oberbergischen Kreises. Dort können Sie auch auf alle öffentlichen Sitzungsunterlagen zugreifen.
Gesundheitskonferenz (§ 21 ÖGDG NRW)
Veränderte Krankheitsbilder und die Zunahme chronischer Erkrankungen erfordern bei zunehmend schmaler werdenden finanziellen Spielräumen neue Lösungsansätze. Es gilt vorhandene Ressourcen optimal einzusetzen. Erforderlich hierfür sind mehr Transparenz, eine verbesserte Abstimmung von Leistungen sowie eine effektivere Zusammenarbeit.
Die Aufgaben und Ziele
„Die Gesundheitskonferenz berät Fragen der gesundheitlichen Versorgung auf örtlicher Ebene mit dem Ziel der Koordination und gibt bei Bedarf Empfehlungen“, so steht es im Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst des Landes NRW. Damit steht ein Instrument zur Verfügung, das unter Beteiligung der Handelnden vor Ort maßgeschneiderte Lösungen entwickeln und umsetzen kann. Die kommunale Gesundheitskonferenz des Oberbergischen Kreises besteht seit Mitte des Jahres 2000.
Die Akteure
Der Gesundheitskonferenz des Oberbergischen Kreises gehören Vertreter der Ärzte, Zahnärzte und Apotheker, die Beauftragten der Kranken-, Renten- und Unfallversicherungen, Krankenhäuser, Pflegeheime und ambulante Versorgungseinrichtungen an. Freie Wohlfahrtsverbände, Selbsthilfegruppen, die Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge und des Patientenschutzes sind genauso vertreten wie Repräsentanten der Kommunalpolitik. Die Gesundheitskonferenz des Oberbergischen Kreises umfasst ca. 30 stimmberechtigte Mitglieder sowie eine Vielzahl beratender Mitglieder. Die Sitzungen der Gesundheitskonferenz sind öffentlich.
Die Themen
Die Gesundheitskonferenz des Oberbergischen Kreises greift aktuelle Probleme und Entwicklungen in der Kommune auf. Im Besonderen geht es um die Probleme, die durch die Zusammenarbeit mehrere Institutionen gelöst werden können.
Die Organisation
Die Gesundheitskonferenz tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Es werden Themen ausgewählt, die dann in Arbeitsgruppen behandelt werden. Später werden die Arbeitsgruppenergebnisse hier vorgestellt und darauf aufbauende Empfehlungen verabschiedet. Diese Handlungsempfehlungen werden von den Beteiligten in Selbstverpflichtung umgesetzt oder bei Bedarf anderen Entscheidungsgremien übermittelt. Die Geschäftsführung liegt bei der im Gesundheitsamt angesiedelten Geschäftsstelle der Gesundheitskonferenz.
Der öffentliche Gesundheitsdienst
Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises spielt eine wichtige Rolle bei der Vernetzung von Akteuren und Maßnahmen und der Organisation der kommunalen Gesundheitskonferenz. Das Gesundheitsamt wirkt bei der Abstimmung gesundheitlicher Leistungen mit und fördert die Zusammenarbeit der hierfür verantwortlichen Institutionen. Hierzu gehört auch die Geschäftsführung der Gesundheitskonferenz und ihrer Arbeitsgruppen. Im Rahmen dieser Aufgabe werden z. B. die Sitzungen vorbereitet und dokumentiert. Die Geschäftsstelle ist Anlaufstelle für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Kommunale Gesundheitsberichterstattung (§ 21 ÖGDG NRW)
Gesundheitsberichterstattung beschäftigt sich mit der systematischen Darstellung und Analyse des Gesundheitszustandes der Bevölkerung, der Gesundheitsgefährdungen und der Gesundheitsversorgung. Die Daten und Fakten sind so aufzubereiten, damit sie für Gesundheitspolitik, Gesundheitsförderung und für die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems genutzt werden können.
Um die mit der Gesundheitsberichterstattung verbundenen Ziele zu erreichen müssen gesundheitspolitische Konzepte entwickelt, Gesundheitsziele formuliert und Strategien, Programme und Maßnahmen geplant werden. Die Programme und Maßnahmen müssen umgesetzt und die unterschiedlichen Aktivitäten koordiniert werden. Die ergriffenen Maßnahmen werden evaluiert und sind bei der praktischen Umsetzung der gemeinsam entwickelten Empfehlungen zu berücksichtigen. Notwendig sind verbindliche Kooperationsstrukturen zwischen dem Gesundheitswesen und anderen gesellschaftlichen Teilsystemen, insbesondere dem Sozialbereich.
Die Kommunale Gesundheitskonferenz fördert die Bildung notwendiger Strukturen. Gesundheitsberichte werden auf Grundlage eigener und in der Gesundheitskonferenz beratener Erkenntnisse erstellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Indikatoren über den Gesundheitszustand der Bevölkerung sowie über soziale, regionale Gegebenheiten sind notwendig, um vergleichbare Ergebnisse zu entwickeln.
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Gesundheitsindikatoren NRW Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) Indikatorensatz für die Gesundheitsberichterstattung der Länder
„Die Kommunale Gesundheitskonferenz wirkt an der Gesundheitsberichterstattung mit. Der Gesundheitsbericht wird mit den Empfehlungen und Stellungnahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenz dem Rat oder dem Kreistag zugeleitet.“ (§ 24 (3) ÖGDG NRW)
Planungen brauchen fundierte Grundlagen:
Damit Planungen und Umsetzungen auch langfristig effektiv sein können, ist eine kontinuierliche Analyse der gesundheitlichen Versorgungsfelder erforderlich. Gesundheitsberichterstattung ist ein wichtiges Instrument für die Arbeit der Gesundheitskonferenz. Sie liefert Daten für die Themen, beschreibt Handlungsanforderungen, macht Fakten transparent und liefert Aussagen, ob Ziele erreicht worden sind.
Die Koordination der psychiatrischen und Suchtkrankenversorgung ist nach § 23 ÖGDG NRW als eigenständige Aufgabe wahrzunehmen. Koordination und Steuerung können unter den Gegebenheiten der kommunalen Selbstverwaltung und dem Gesichtspunkt der Subsidiarität gegenüber der freien Wohlfahrt nachhaltig und auf Dauer nur im Konsens der Beteiligten wirkungsvoll realisiert werden. Im Psychiatriebeirat werden die Planungsabsichten und Umsetzungsprozesse zwischen den Beteiligten abgestimmt. Mitglieder des Psychiatriebeirates sind Vertreter der an der Versorgung im Oberbergischen Kreis beteiligten Träger, der Kostenträger, der verschiedenen psychiatrischen Krankenhausabteilungen, der niedergelassenen Ärzteschaft, der Angehörigenverbände, der zuständigen kommunalen Ämter, der PSAG sowie der kommunalen Mandatsträger. Moderiert wird der Psychiatriebeirat von der Amtsleiterin des Gesundheitsamtes. Die Geschäftsführung des Beirates liegt beim Psychiatriekoordinator.
Ein wichtiges Instrument im Bereich der Koordination und Steuerung der psychiatrischen Versorgung ist der Gemeindepsychiatrische Verbund. Das Netzwerk Depression ist eine Untergruppe des Psychiatriebeirates.
Der Arbeitskreis Zahngesundheit im Oberbergischen Kreis wurde 1990 gegründet und engagiert sich seither auf dem Gebiet der Gruppenprophylaxe zur Verhütung von Zahnerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.
Kontakt
Kommunale Gesundheitskonferenz und Kommunale Gesundheitsberichterstattung (§ 21 ÖGDG NRW)
Sarah Katharina Leisner
Moltkestr. 32
OG01, Raum: I.04
51643 Gummersbach
Psychiatriebeirat
Sören Klehm
Moltkestr. 34
EG00, Raum: E-01
51643 Gummersbach