KIRa-Berg
KI- und Radar- gestütztes integriertes Überflutungsmanagementsystem im Bergischen Land
Überflutungsschutz im Bergischen: Innovatives Frühwarnsystem im Projekt KIRa-Berg
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Echtzeit-Analysen
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Was-wäre-wenn-Simulationen
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Überflutungsprognosen
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kurzfristige & langfristige Planung von Schutzmaßnahmen
Neue Wetterradardaten und ein KI-Modell sollen die Vorwarnzeiten für Überflutungsereignisse für Fachbehörden, Leitstellen, Feuerwehr-Einsatzleitungen und Krisenstäbe sowie die Bevölkerung erhöhen. Ziel des Projekts „KIRa-Berg“ ist die Entwicklung eines integrierten Überflutungsmanagementsystems, das bei der frühzeitigen Erkennung von Überflutungsgefahren unterstützt und die Planung sowie die Umsetzung wirksamer Schutzmaßnahmen fördert. Dazu sollen zwei X-Band-Radargeräte installiert werden, welche die Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes ergänzen und präzisieren. Ein KI-Modell soll diese Radardaten und weitere bereits verfügbare Niederschlags- und Gewässerdaten nutzen, um sekundenschnelle Simulationen von Überflutungsszenarien darzustellen und die Wirkung von Schutzmaßnahmen bewerten zu können.
Projektidee der Kooperation Kooperation „Überflutungsvorsorge an Agger und Wupper“ (ÜVAW)
Die Projektidee wurde in der Kooperation Kooperation „Überflutungsvorsorge an Agger und Wupper“ (ÜVAW) entwickelt. Die Kooperation wurde im Januar 2023 als Zusammenschluss der Kreise Ennepe-Ruhr-Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis und Rheinisch-Bergischer Kreis, der Städte Leverkusen, Remscheid, Solingen und Wuppertal mit den Wasserverbänden Aggerverband und Wupperverband gegründet.
Projekt im Rahmen der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand
Das Projekt „KIRa-Berg“ findet im Rahmen der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand im Förderaufruf „Das Beste aus beiden Welten – Klimaanpassung auf lokaler und regionaler Ebene“ statt und trägt dazu bei,Überflutungsgefahren frühzeitig zu erkennen und wirksame Maßnahmen sowohl im akuten Ereignisfall als auch im Rahmen langfristiger Planungsprozesse koordiniert umzusetzen.
Kooperationspartner und ihre Aufgaben
Das Projekt „KIRa-Berg“ ist ein gemeinsames Vorhaben der folgenden Projektpartner:
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Oberbergischer Kreis, stellvertretend für die ÜVAW-Kooperation
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Universität Bonn
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TH Köln
Der Oberbergische Kreis ist für die Projektkoordination und Beschaffung der Radargeräte sowie des KI-Modells verantwortlich.
Die Arbeitsgruppe für Radarpolarimetrie der Universität Bonn soll die innovativen X-Band-Radardaten so aufbereiten, dass sie für die Integration in das Datensystems des DWD und für das KI-Modell nutzbar sind.
Die TH Köln mit dem Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG) wird die Kommunikation und das Informationsmanagement erarbeiten und die Entwicklung der geplanten digitalen Informationsplattform begleiten, um einen Echtzeitinformationsfluss im Einsatzfall sowohl für die Bevölkerung als auch für den Katastrophenschutz sicherzustellen.
Planung und Umsetzung
Durchführungszeitraum erstreckt sich vom 01.09.2026 bis zum 28.02.2029. Derzeitig wird die Beschaffung der Wetterradargeräte und des KI-Modells organisiert. Die Radargeräte sollen bis Mitte nächsten Jahres installiert sein und Daten liefern. Das KI-Modell soll bis zum Ende nächsten Jahres erste Simulationen ermöglichen und wird im Projektzeitraum bis Anfang des Jahres 2029 stetig feinjustiert.
Förderung
Rund 1,91 Millionen Euro umfasst das Projekt insgesamt. Nach erfolgreicher Antragstellung wurde hierfür ein Zuwendungsbescheid aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erteilt. Die Förderung beträgt 80% und wird von der Europäischen Union sowie dem Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellt.
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