Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-19
Ehrenamt im Wandel: Kreis zeigt Auswirkungen am Beispiel Feuerwehr auf Am Beispiel der Feuerwehr hat der Oberbergische Kreis die Auswirkungen des demografischen Wandels aufgezeigt. In seinem aktuellen Infomagazin "Beitrag zu Kreisentwicklung" beleuchtet der Kreis,...
Oberbergischer Kreis. Bei der Jugendfeuerwehr in Radevormwald hat der Oberbergische Kreis seinen neuen "Beitrag zur Kreisentwicklung" vorgestellt. Die Druckschrift „Ehrenamt im Wandel – Beispiel Feuerwehr“ hat der Kreis gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrverband Oberberg erstellt. Das Infomagazin zeigt Auswirkungen des demografischen Wandels auf das Ehrenamt.
Vereine und Organisationen werden künftig um mehr Mitglieder werben. Aber nicht das Abwerben von Mitgliedern, sondern die Kooperation der Vereine und Hilfsorganisationen muss dabei im Mittelpunkt stehen, sagt Kreisdirektor Jochen Hagt. „Gerade das Beispiel der Freiwilligen Feuerwehren zeigt, wie wichtig eine Zusammenarbeit mit Sportvereinen ist, damit Feuerwehrleute körperlich fit bleiben.“
Nicht die Bevölkerungszahl allein bereitet Sorgen, sondern insbesondere die Altersstruktur.
Nach einem Höchststand in 2004 mit rund 290 000 Einwohnern wird die Bevölkerungszahl im Oberbergischen in 2030 etwa 250 000 Einwohner betragen. Nicht der Rückgang der Bevölkerungszahl allein bereitet Sorgen, sondern die zu erwartende Veränderung der Altersstruktur. Die Zahl der jungen Menschen wird immer weniger und geburtenstarke Jahrgänge – die heute um die 50-Jährigen – werden 2030 in Rente sein.
Das Thema „Fachkräftesicherung“ ist daher nicht nur für die oberbergischen Unternehmen, sondern auch für Vereine, Hilfsorganisationen, THW und auch für die Freiwilligen Feuerwehren ein aktuelles Thema.