Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2014-09-24
Kreisgesundheitsamt rät zur Grippeimpfung Zu den gefährdeten Gruppen zählen insbesondere ältere Menschen und - aktuell - Mekka-Pilger
Oberbergischer Kreis. „Grippegefährdete Personen sind insbesondere ältere Menschen und solche, die chronische Lungen- Herzkreislauf-, Nierenerkrankungen oder Diabetes haben. Dem Risiko einer Ansteckung sind insbesondere auch Personen in Berufsgruppen ausgesetzt, die häufig Kontakt zu anderen Menschen haben, zum Beispiel Menschen im Gesundheitswesen, in der Pflege, Bankangestellte, Lehrer, Busfahrer und viele andere mehr", sagt Dr. Thomas Bauer, Leiter des Kreisgesundheitsamtes.
Die Grippeviren verändern sich ständig, die Impfstoffe werden deshalb jedes Jahr auf Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation neu angepasst. „Die heutigen Grippeimpfstoffe sind bewährt und sehr gut verträglich. Allenfalls können lokale Reaktionen wie Schmerz, Rötung und Schwellung rund um die Einstichstelle auftreten. Diese häufigen Nebenwirkungen von Impfungen klingen aber für gewöhnlich sehr rasch ab“, sagt Dr. Thomas Bauer. 14 Tage nach der Impfung setzt der Impfschutz ein, daher sollte man nicht erst bis Karneval warten. Der Leiter des Kreisgesundheitsamtes empfiehlt: "Sprechen Sie Ihren Hausarzt auf das Thema an, oder wenden Sie sich für weitere Informationen an das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises unter der Telefonnummer: 02261 88-5305. Auch muslimische Bürger können uns gerne um Rat befragen – nicht nur zur Haddsch.“ Der Haddsch ist die islamische Pilgerfahrt nach Mekka.