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Pressemitteilung

Veröffentlichungsdatum: 2016-04-22

Neue Weitblick-Lotsinnen fördern Waldbröler Ehrenamt In Waldbröl sind mit Jutta Ramackers und Astrid Marcinkowski zwei neue Standortlotsinnen für die Ehrenamtsinitiative Weitblick aktiv. Eines ihrer ersten Projekte ist die Durchführung des...

Oberbergischer Kreis. Waldbrölerinnen und Waldbröler, die Fragen rund um das Thema Ehrenamt haben, können sich seit Kurzem an zwei neue Ansprechpartnerinnen wenden. Die Standortlotsinnen Jutta Ramackers und Astrid Marcinkowski beraten zwei Mal wöchentlich im Weitblick-Freiwilligenbüro in der Brölbahnstraße. Als neue freiwillige Kräfte der Ehrenamtsinitiative Weitblick des Oberbergischen Kreises  haben die Frauen bereits einige Projekte in der Stadt angestoßen.

In Kooperation mit der Kreispolizeibehörde wurden erste Senioren-Sicherheitsberatungen zum Thema Verkehr und zu Kriminalprävention durchgeführt. Einmal im Monat laden die Lotsinnen zum Repair Café ins Bürgerhaus. Ein Gemeinschaftsgarten ist in Planung. Mit dem Projekt  Sozialführerschein haben die Ehrenamtlerinnen kürzlich Schülerinnen und Schüler dazu ermutigt, im sozialen Bereich freiwillig tätig zu werden.

Bei der offiziellen Begrüßung der Lotsinnen nahmen 31 Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern der Gesamtschule Waldbröl ihre Sozialführerscheine entgegen. Klaus Grootens, Allgemeiner Vertreter des Landrats, und Bürgermeister Peter Koester gratulierten zum geleisteten Engagement. Die Jugendlichen haben vier Wochen lang an insgesamt acht Nachmittagen im AWO Kindertreff Eichen, in der AWO Kita Käthe-Strobel, dem AWO Seniorenzentrum Am Königsbornpark, beim Freundeskreis Asyl  und im CBT-Wohnhaus St. Michael geholfen.

„Dieses Projekt steht für das freiwillige Engagement junger Menschen. Ihr habt in den letzten Wochen soziale Luft geschnuppert und anderen Menschen geholfen. Dafür möchte ich euch im Namen des Oberbergischen Kreises meinen Dank aussprechen“, sagte Klaus Grootens. Auch Peter Koester lobte die Schülerinnen und Schüler: „Ihr könnt mit Fug und Recht stolz auf euch sein. Ihr habt neues Rüstzeug für die Zukunft bekommen, das ihr euch selbst erarbeitet habt.“

Nach der Verleihung berichteten die Schülergruppe und Vertreter der Einrichtungen über das Erlebte. Einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat die neue Aufgabe so gut gefallen, dass sie in den Einrichtungen auch künftig freiwillige Arbeit leisten wollen. Profitiert von dem Projekt haben aber beide Seiten, denn nicht nur die Nachwuchshelferinnen und- helfer konnten ihre soziale Ader testen, auch die Einrichtungen konnten sich über frischen Wind und neue Impulse freuen. "Die jungen Menschen haben einen anderen Blick auf die Dinge und sind eine Bereicherung für unser Haus", sagt Christof Hoschek, Geschäftsleiter des CBT-Wohnhaus St. Michael. Das Projekt Sozialführerschein wollen Jutta Ramackers und Astrid Marcinkowski gemeinsam mit den nächsten neunten Klassen der Gesamtschule Waldbröl fortsetzen. 


Kontakt zu den Weitblick-Standortlotsinnen

Die Standortlotsinnen Jutta Ramackers und Astrid Marcinkowski freuen sich über Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die das Waldbröler Weitblickbüro mit seinen vielfältigen Projekten als Standortlotsen erweitern möchten.

Freiwilligenbüro Waldbröl
Bröllbahnstraße 1-5
51545 Waldbröl

Dienstag     15:00 bis 17:00 Uhr (nur nach Vereinbarung)
Donnerstag 10:00 bis 12:00 Uhr

Mobil 0157-809 27 176 
E-Mail waldbroel@gemeinsam-in-oberberg.de

Informationen zu Weitblick gibt es unter www.obk.de/weitblick.

 

Repair Café Waldbröl

Im Repair Café setzen ehrenamtliche Fachkräfte einmal im Monat unter anderem Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik und Textilien wieder instand. Freiwillige Helferinnen und Helfer sind auch hier willkommen.

Wann: jeden letzten Samstag im Monat, 10:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Bürgerhaus, Untergeschoss, Kaiserstraße 82, 51545 Waldbröl
Kontakt: E-Mail waldbroel@gemeinsam-in-oberberg.de, Telefon 01578 0927176
Veranstalter: Ehrenamtsinitiative Weitblick, Wir für Waldbröl GmbH, elw-Institut

Sofern Fotos zum Download bereitgestellt werden, liegen sämtliche Nutzungsrechte (vgl. §§ 31 ff. UrhG) gemäß § 43 UrhG beim Oberbergischen Kreis. Für die Berichterstattung wird den Medien ein einfaches Nutzungsrecht nach § 31 Abs. 2 UrhG eingeräumt. Bei Veröffentlichung ist das in der Pressemitteilung angegebene Bildrecht zu nennen (entspricht IPTC-Feld Nr. 110). Die zusätzliche Nennung einer natürlichen Person als Urheber gemäß § 13 Satz 2 UrhG entfällt, da diese Regelung in Anwendung des § 43 UrhG zurücktritt.