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Pressemitteilung

Veröffentlichungsdatum: 2017-10-24

Weitblick: Naturfreunde verwirklichen grünes Gemeinschaftsparadies Die Waldbröler Lotsinnen der Ehrenamtsinitiative Weitblick und viele fleißige Unterstützer blicken auf ein erfolgreiches Jahr im Netz-Werk-Garten Waldbröl zurück

Oberbergischer Kreis. „Mehr als nur ein Fleckchen Erde“ - diesem Leitspruch folgen die Weitblick-Lotsinnen Astrid Marcinkowski und Jutta Ramackers bei der Entwicklung des Waldbröler Netz-Werk-Gartens. Ein Ort zum gemeinschaftlichen Gärtnern, aber vor allem auch der Begegnung und des Austauschs entsteht auf dem Grundstück hinter dem Waldbröler Bürgerhaus.

Seit der Auftaktveranstaltung im September 2016 hat sich hier eine Menge verändert. Mit Unterstützung durch viele freiwillige Helfer sind ein Zaun, Sitzgelegenheiten, eine Infotafel, ein Grillplatz und sogar ein Backes mit Überdachung entstanden. „Das Gartenprojekt kommt sehr gut bei den Waldbrölerinnen und Waldbrölern an. Jeder ist im Garten Willkommen und darf dort verweilen“, freuen sich die Projektinitiatorinnen Astrid Marcinkowski und Jutta Ramackers.

Netzwerken als Leitmotiv

Die Lotsinnen betrachten den Garten als Treffpunkt zum Kennenlernen, für Kommunikation und Aktivitäten. "Er ist ein Ort, an dem Projekte und Ideen von aktiven Menschen verwirklicht werden dürfen. Er gibt Menschen die Möglichkeit, etwas für die Allgemeinheit zu tun und eigene Ideen für und in der Stadt umzusetzen", erläutern sie die Besonderheit.

Kindergärten, Schulen, die RAPS-Werkstätten, die VSB gGmbH Waldbröl und viele weitere Partner beteiligen sich regelmäßig am Geschehen im Garten. Alles, was bisher im Garten entstanden ist, ist bei Projekten entstanden. Jugendliche Mädchen entwarfen im Rahmen des „Wood Camp“ den Zaun, fertigen ihn an und stellten ihn auf. Acht Kindergärten malten Bilder und nutzen den Zaun für eine Bilderausstellung. Ein Elternprojekt der Marie-Juchacz-Kindertagesstätte der AWO baute den Grillplatz. Junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren und aus mehreren Nationen fertigten den Backes unter fachmännischer Anleitung. Die Sitzmöbel im Garten sind entweder alte ausgediente Stühle, Dauerleihgaben und Geschenke.

"Das ist noch nicht alles", wissen Astrid Marcinkowski und Jutta Ramackers, die noch viele Pläne haben. Leitmotiv ihres Projektes ist der Netzwergedanke. Das zeigt sich im gemeinschaftlichen Wirken, soll sich aber auch bei der Anordnung der Wege und Gestaltung des Netz-Werk-Gartens, der in Form eines Spinnennetzes geplant ist, wiederfinden.

LEADER-Förderung

Mit dieser Konzeptidee haben sich die Weitblick-Lotsinnen erfolgreich um LEADER-Fördermittel beworben. Das Projekt Netz-Werk-Garten wurden im Rahmen des LEADER-Förderprogramms als eines der drei ersten förderungsfähigen Projekten in der LEADER-Region Oberberg "1000 Dörfer - eine Zukunft“ ausgewählt. "Das ist ein großer Erfolg, denn durch die Fördergelder wird die Umsetzung des ehrenamtlichen Projektes schneller vorangehen", freuen sich die Lotsinnen. Mit den Geldern kann das Wegenetz in Auftrag gegeben werden und die Materialien für den Zaun, die Hoch- und Hügelbeete und die Bewässerung können gekauft und in Form von Projekten im Garten aufgestellt werden.

Sollten auch Sie Interesse an dem Projekt „Netz-Werk-Garten“ haben, melden und beteiligen Sie sich. Ausführliche Informationen zum aktuellen Geschehen im Netz-Werk-Garten erhalten Sie auf der Internetseite der Ehrenamtsinitiative unter www.obk.de/weitblickprojekte oder direkt bei den Standortlotsinnen der Stadt Waldbröl unter der Mobiltelefonnummer 0157 80927176.

Sofern Fotos zum Download bereitgestellt werden, liegen sämtliche Nutzungsrechte (vgl. §§ 31 ff. UrhG) gemäß § 43 UrhG beim Oberbergischen Kreis. Für die Berichterstattung wird den Medien ein einfaches Nutzungsrecht nach § 31 Abs. 2 UrhG eingeräumt. Bei Veröffentlichung ist das in der Pressemitteilung angegebene Bildrecht zu nennen (entspricht IPTC-Feld Nr. 110). Die zusätzliche Nennung einer natürlichen Person als Urheber gemäß § 13 Satz 2 UrhG entfällt, da diese Regelung in Anwendung des § 43 UrhG zurücktritt.