Sie sind im gesamten Oberbergischen Kreis ehrenamtlich aktiv, etwa in Kindertagesstätten, Schulen und Berufskollegs. Sie dolmetschen beispielsweise bei der Suchthilfe, der Integrationsberatung und der Schwangerschaftsberatung, im Frauenhaus sowie bei der Schuldnerberatung, bei Migrationsdiensten und in psychologischen Beratungsstellen. Die Kosten dafür können über Fördergelder der Landesregierung gedeckt und durch das KI erstattet werden.
„Seit vielen Jahren leisten die ehrenamtlichen Sprachmittlerinnen und Sprachmittler einen wertvollen Beitrag für das gemeinsame Miteinander im Oberbergischen Kreis. Wir freuen uns sehr, dass so viele Engagierte heute hier stehen und bei dieser Aufgabe künftig unterstützen“, sagt Sarah Krämer, Leiterin des KI OBK, im Rahmen der Abschlussveranstaltung des diesjährigen Kurses.
Nach der feierlichen Übergabe der Teilnahmebescheinigungen kommen die neuen Sprachmittlerinnen und Sprachmittler miteinander ins Gespräch und freuen sich auf ihre ersten Einsätze. „Da ich selbst Russisch spreche, war ich immer schon daran interessiert, anderen zu helfen, die noch nicht gut Deutsch können. Ich freue mich schon darauf, neue Oberbergerinnen und Oberberger zu unterstützen!“, sagt Alla Vaysman und Victoria Schuster, die Rumänisch spricht, stimmt ihr zu.
Im Anschluss an die Schulung werden die ehrenamtlichen Sprachmittlerinnen und Sprachmittler vom KI durch regelmäßige Reflexions- und Schulungstreffen begleitet, um entstehende Bedarfe zu erkennen und fachlich begleiten zu können.
Weitere Informationen zum Projekt „Laien-Sprachmittlung“ erhalten Interessierte beim Kommunalen Integrationszentrum des Oberbergischen Kreises (KI):
Daniela Bel
Telefon: 02261 88-1254
E-Mail: Daniela.Bel@obk.de
und
Tabea Kirchner
Telefon: 02261 88-1249
E-Mail: Tabea.Kirchner@obk.de