Hedgehog drinking copyright: Sylvester Boldicke

Schutz des heimischen Igels

Ein Igel mit braunem Fell und Stacheln liegt auf einer Wiese. Der Hintergrund ist dunkel, Gras sowie Heu sind um den Igel verteilt.
Igel bei Nacht

Nahezu jeder Mensch kennt den Igel. Aber viele – insbesondere junge Menschen – haben noch nie einen in freier Wildbahn gesehen. Das hat einen Grund. Der heimische Braunbrustigel ist auch im Bergischen Land seltener geworden.

Während die Tiere früher häufig in Gärten anzutreffen waren, gehen die Bestände seit einigen Jahren deutlich zurück. Straßenverkehr, intensive Gartennutzung, versiegelte Flächen und Pestizide machen dem Igel das Überleben zunehmend schwer.

Auch nachts fahrende Mähroboter stellen eine erhebliche Gefahr für Igel dar.

Ein Haufen aus Ästen und Zweigen liegt neben einem Bereich mit grünen und braunen Büschen. Im Vordergrund ist Gras und einige Steine zu sehen.
Reisighaufen bieten Igel Schutz

Der Igel ist auf naturnahe, strukturreiche und sichere Gärten als Lebensraum angewiesen!

Der Oberbergische Kreis und die Biologische Station Oberberg möchten deshalb mit einer im Jahr 2026 gestarteten Informationskampagne auf die Situation des Igels und die Gefahren für ihn aufmerksam machen und zeigen, wie den Tieren geholfen werden kann.

Unter dem folgenden Link hält die Biologische Station Oberberg weitere Informationen und Tipps zur igelfreundlichen Gartengestaltung bereit:

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