„Die Dörfer im Oberbergischen Kreis haben eine hohe Bedeutung für die Menschen und den gesamten Kreis. Mit dem Dorfservice Oberberg wurde ein tragfähiges Instrument zur nachhaltigen Stärkung der Dörfer geschaffen.“, freut sich Landrat Jochen Hagt.
Der Dorfservice ist Anlauf- und Beratungsstelle für die Menschen in den Dörfern, um diese stärker an der Regionalentwicklung zu beteiligen. Wichtiger Bestandteil ist es, gezielt mit den Bürgerinnen und Bürgern der Dörfern zusammenzukommen und sich vor Ort zu begegnen. Der Dorfservice soll als aufsuchendes Angebot die örtlichen Gegebenheiten wahrnehmen und kennenlernen.
Informationen und Kontakt auf www.obk.de/dorfservice
Sieht eine Dorfgemeinschaft Verbesserungspotential in einem bestimmten Bereich oder hat eine Idee für ein Konzept oder ein neues Angebot, findet sie Unterstützung beim Dorfservice. Es sollen sowohl neue Angebote geschaffen, als auch laufende Projekte befördert werden. „Das Ziel des Dorfservices ist, die Dorfgemeinschaften in einem eigenständig getragenen Entwicklungsprozess zu unterstützen, indem die Eigeninitiative der Menschen vor Ort gefördert und mit den Dorfgemeinschaften Maßnahmen gemeinsam umgesetzt werden.“, sagt Planungsdezernent Frank Herhaus.
Über das EU-Programm für ländliche Räume und Regionen LEADER wird der Dorfservice Oberberg gefördert. Mit den beiden Regionen „Bergisches Wasserland“ und „Oberberg: 1000 Dörfer – Eine Zukunft“, ist der Oberbergische Kreis im LEADER Förderprogramm vertreten. Für beide Gebiete steht jeweils eine Ansprechperson im Dorfservice bereit, an die sich die Menschen vor Ort mit ihren Anliegen und Ideen wenden können.
Für die Region „Bergisches Wasserland“ ist Gabriele May, Dipl.- Ingenieurin (FH) Gartenbau, ab sofort zuständig. Sie war jahrelang tätig für die Lebens- und Bleibeperspektiven im ländlichen Raum des nördlichen Rheinland-Pfalz und in der Bildungsarbeit.